Planungsbereich B

Planungsbereich B – „Ruferplatz bis Hitzler-Werft“

Für den Planungsbereich B ist im Jahr 2015 ein EU-weites VOF-Verfahren durchgeführt worden.

Ein Planungsauftrag wurde nach Abschluss des Verfahrens an das Ingenieurbüro WKC aus Hamburg vergeben.

Das Büro WKC hat die erarbeiteten Planungsergebnisse den betroffenen Grundstücks-eigentümern in mehreren Gesprächsrunden vorgestellt und eine Vielzahl von Belangen berücksichtigt. Es wurde inzwischen für den gesamten Planungsbereich eine favorisierte Linienführung des Hochwasserschutzes festgelegt – immer unter der Prämisse, einen stationären Hochwasserschutz bis auf ein Niveau von 9,60 m NN zu realisieren. Das so genannte „Freibord“ mit teilstationären, d.h. nur im Hochwasserfall aufzubauenden, Elementen beträgt in diesem Planungsbereich 1,40 m, so dass insgesamt eine Schutzhöhe von 11,00 m NN erreicht werden soll.

Das Büro hat mit Stand Oktober 2017 die Vorplanung abgeschlossen. Es wurden umfangreiche Untersuchungen im Rahmen einer Umweltverträglichkeitsstudie durchgeführt, mit deren Abschluss Ende des Jahres 2017 zu rechnen ist. Gespräche mit der Denkmalpflege, sowie den beteiligten Behörden haben mehrfach stattgefunden.

In der nun anstehenden Planungsphase wird das erforderliche Planfeststellungs-verfahren initiiert.

Es wird bei den nun anstehenden Planungen immer berücksichtigt, dass der Planungsbereich A voraussichtlich früher in die bauliche Umsetzung geht, als der anschließende Bereich B. Daher wird es bei den Planungen im Bereich B (wie im Übrigen bei allen Bereichsanschlüssen) immer so genannte „Zwischenlösungen“ geben müssen, die sicherstellen, dass der technische Hochwasserschutz auch in den übrigen Bereichen eigenständig funktioniert.