Realisierungskonzept

Arbeiten am Realisierungskonzept

Das interdisziplinäre Büroteam unter der Leitung des Ingenieurbüros melchior+wittpohl (Hamburg) hat das Realisierungskonzept für einen Hochwasserschutz der Lauenburger Altstadt fristgemäß im Oktober 2014 abgeschlossen. In enger Zusammenarbeit mit den betroffenen Anwohnern, Grundstückseigentümern, Gewerbetreibenden wurden die Fachsparten Wasserwirtschaft, Freiraum- und Landschaftsplanung, Ver- und Entsorgung sowie Fragen des Städtebaus und Denkmalschutzes über Monate erörtert und die technisch beste Lösung gesucht, die von den Betroffenen möglichst breit mitgetragen wird. Begleitend zu den Arbeiten wurde ein wissenschaftlicher Beirat unter der Federführung des gebürtigen Lauenburger Prof. Dr. Manfred Voigt eingerichtet, welcher das Ergebnis des Realisierungskonzeptes begutachtet hat. Die Ergebnisse dieses Prozesses finden Sie auf den entsprechenden Menü-Unterpunkten, sowie unter ‚Mediathek/Downloads‘.“

Derzeit wird an einer Umsetzung des Realisierungskonzeptes für den Bereich der Lauenburger Altstadt ebenso intensiv gearbeitet, wie an einem wirksamen Hochwasserschutz für die übrigen vom Hochwasser gefährdeten Bereiche wie Hitzler-Werft, Hafenstraße, bis hin zur Palmschleuse und Bahndamm. Informationen zum aktuellen Sachstand finden Sie unter dem Menüpunkt ‚Umsetzungsverfahren‘.

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Die Arbeit des Expertenteams wird durch das Land Schleswig-Holstein mit knapp 70.000 EURO gefördert. Einen Eigenanteil der Stadt oder gar der betroffenen Bewohner gibt es dabei nicht.

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Bürgermeister Andreas Thiede freut sich zudem über das Angebot des gebürtigen Lauenburgers, Professor (em.) Dr. Manfred Voigt, die anstehenden Arbeiten mit einem wissenschaftlichen Beirat konstruktiv zu begleiten. „Dem Beirat werden fachlich ausgewiesene Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Forschung angehören“, erläutert der Bürgermeister das Engagement der Hochschulprofessoren. „Die Beiratsmitglieder haben keinerlei wirtschaftliche Interessen und werden ehrenamtlich arbeiten, so dass wir das Angebot der wissenschaftlichen Begleitung gerne annehmen“, sagte der Bürgermeister.